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Relative Oberflächenfeuchte

Warme Luft kann aufgrund des höheren Energiegehaltes mehr Feuchte in Form von Wasserdampf aufnehmen als kühlere Luft.

Ein Kubikmeter 20°C warme Luft kann maximal 17,3 g Wasserdampf aufnehmen (Sättigungsfeuchte). Bei einer Temperatur von 10°C kann dieser Kubikmeter Luft nur noch maximal 9,3 g Wasserdampf aufnehmen.

Trifft also eine warme und feuchte Luft auf eine kühle Oberfläche steigt die relative Feuchte an der Oberfläche an. Bei Überschreitung der maximalen Aufnahmefähigkeit (Sättigungsfeuchte), fällt so genanntes Tauwasser an der Oberfläche aus. Im vorgenannten Beispiel würden 8,0 g Wasser an einem Quadratmeter des Bauteils ausfallen.

Die Oberflächentemperatur gibt der Luft an der Bauteiloberfläche die maximal aufnehmbare Feuchtemenge (Sättigungsfeuchte 100%) vor.

Hiervon dürfen jedoch 80% nicht überschritten werden, da bei einer Überschreitung Schimmelpilzwachstum möglich ist.

Je geringer die Bauteil-Innenoberflächentemperatur ist, desto geringer ist die maximal zulässige Raumluftfeuchte.

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